Welver

erste Karte von Welver aus dem 13. Jahrhundert
erste Karte von Welver aus dem 13. Jahrhundert

Welverburg

Erstmals wurde der Name Welver im Jahr 1179 urkundlich erwähnt. Es taucht der Name Wicbold de Welvere auf. Die Herren der Welverburg hatten ihren Stammsitz im heutigen Kirchwelver. Dazu gehörte auch eine kleine Eigenkirche aus der später die Klosterkirche wurde. Die ersten Nonnen wohnten laut alten Urkunden zunächst im Gebäude der ehemaligen Welverburg.

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Klosterplan um 1800
Klosterplan um 1800

Klosteranlage

Im Jahr 1242 wurde in Welver ein Zisterzeienserinnenkloster gegründet. Das daraus entstandene Klosterdorf ist auch heute noch wunderschön anzusehen. Das alte Kloster mit seinen beiden einträchtig nebeneinander stehenden Kirchen und den anderen ehemaligen Klostergebäuden sind nach umfassenden Renovierungen aus den vergangenen Jahren zu einem Kleinod geworden. Das Kloster bestand bis zum Jahr 1809.


Informationen zur alten Klosteranlage erhalten Sie beim Heimatverein Welver oder direkt im Heimathaus.

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altes Back- und Brauhaus
altes Back- und Brauhaus

Heimathaus - ehemaliges Back- und Brauhaus des Klosters

Das 1711 von den Zisterzienserinnen errichtete Gebäude diente bis zum Jahr 1809 als Back- und Brauhaus des Klosters. Bereits im Jahre 1806 beschloss der Konvent die oberen Räume des großen Back- und Brauhauses als Schule einzurichten. Der Anbau auf der Nordseite erfolgte 1915. Bis 1965 diente das Gebäude als Schule. Von 1965 bis 1983 wurden die Klassenräume für das Jugendheim der katholischen Jugend eingerichtet.

Seit 1986 ist es der Öffentlichkeit als Heimathaus zugänglich. Hier befindet sich die größte heimatgeschichtliche Sammlung der Soester Börde. Erwähnenswert ist ein Diorama aus 2500 Zinnsoldaten welches die Schlacht von Vellinghausen (1761) darstellt.

 

Öffnungszeiten:

- Jeden ersten Sonntag im Monat von 14:00 bis 18:00 Uhr

- Jederzeit Führungen für Gruppen nach Absprache

 

Kontakt:

Hans-Werner Lutzke

Tel. 02384-1510

info@heimathaus-welver.de

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St. Albanus und Cyriakus
St. Albanus und Cyriakus

Evangelische Pfarrkirche St. Albanus und Cyriakus

Ehemals Kloster- und katholische Pfarrkirche. Die Kirche wurde vermutlich im 11. Jahrhundert von den „Edelherren von Welver“ als Eigenkirche errichtet und als Pfarrkirche genutzt. Aus dieser Zeit stammt nur das Hauptschiff. Nach der Gründung des Klosters wurde die Kirche in ihren jetzigen Ausmaßen 1254 fertig gestellt. Anlässlich der Gründung des Klosters St. Mariae zu Welver (1242) gingen Kirche und mit ihr verbundene Einnahmen in das Eigentum des Konvents über. Das Gebäude diente den Zisterzienserinnen nun als Ordenskirche, blieb aber weiterhin Pfarrkirche. Im 17. Jahrhundert wurde das Gotteshaus von beiden Konfessionen genutzt. Der evangelischen Gottesdienst fand unten im Langhaus statt während der katholische Gottesdienst und das Stundengebet der Nonnen auf der heute nicht mehr vorhandenen Nonnenempore im westlichen Kirchenschiff abgehalten wurden. Kunstschätze:

• Becherförmiger Taufstein mit Blattfries um 1200

• Flügelaltar von Mathias Knippinck um 1615

• Kanzel (aus der ehem. Soester Georgskirche) von 1785

 

Ansprechpartner:

Kirchbauverein Welver

E-Mail: kontakt@kirchbauverein-welver.de

Internetseiten des Vereins ...

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St. Berhard
St. Berhard

Kloster- und katholische Pfarrkirche St. Bernhard

Die Kirche wurde 1697-1700 im Auftrag des Zisterzienserinnen-Konvents unter der Äbtissin Maria Elisabeth von Aldenbruck neben der alten Klosterkirche im direkten Anschluss an den heute abgerissenen Ostflügel des Klostergebäudes erbaut. Der gotisierende Barockbau besteht aus einem zweijochigen Langhaus mit Kreuzrippengewölbe zwischen rundbogigen Gurtbögen und einem verlängerten Chor mit 5/8 Schluss. Im Osten schließt sich eine kleine holzgedeckte Sakristei an, während die Westseite durch einen eingebauten Westturm abgeschlossen wird.

Der Altarraum wird von einem hoch aufragenden dreigeschossigen Barockaltar beherrscht. Taufstein (um 1750), Seitenaltar (zwischen 1706 und 1733), Kanzel (durch Inschrift auf 1714 datiert) und Orgelprospekt (1758) stammen ebenfalls aus der Barockzeit. Seit Auflösung des Konvents während der Säkularisation (1809) wird die Kirche als katholische Pfarrkirche der zuvor noch vom Konvent eingerichteten Pfarrei St. Bernhard genutzt.

 

Öffnungszeiten:

 Täglich von 07: 00 bis 20:00 Uhr

Ansprechpartner:

Pfarrbüro: Klosterhof 7, 59514 Welver
Tel: 02384/3470
E-Mail: mail@stmaria-welver.de

Internetseiten der Pfarrei ...

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