Nateln

Feuerwehrgerätehaus
Feuerwehrgerätehaus

Nateln liegt im Kirchspiel Dinker und ist ehemals ein Reihendorf längs der Ahse, einem Fluss, der im Lohner Teich aus 13 Quellen entspringt und bei Hamm in die Lippe mündet. Zu Nateln gehören seit altersher die Bauernschaften Hündlingsen, Berksen und Hacheney. Diese 4 Ortschaften zusammen bildeten bis 1969 eine selbstständige Gemeinde mit einem Flächeninhalt von 2.350 Morgen oder 587,5 ha.

Im Rahmen der komunalen Neuordnung wurde diese Gemeinde Nateln ein Ortsteil der neuen Großgemeinde Welver.

Haus Nateln
Haus Nateln

Haus Nateln

Rittergut aus dem 13. Jahrhundert. Zunächst bewohnt von den Rittern von Cloeth. Seit Ende des 16. Jahrhunderts im Besitz der Soester Patrizierfamilie von Michels. Im Zuge der Schlacht von Vellinghausen (1761) wurde das Rittergut zerstört.

Das ehemalige Herrenhaus wurde im 7-jährigen Krieg 1761 nach der Schlacht bei Vellinghausen beim Rückzug der Truppen stark unter Beschuss genommen und dadurch so stark zerstört, dass es abgebrochen werden musste. Es soll von seinen Ausmaßen her in etwa der Größe von Haus Nehlen in Berwicke entsprochen haben.

Um 1800 wurde das heutige Haus Nateln erbaut. Es ist ein 1 1/2 geschossiger Fachwerkbau mit Walmdach und Freitreppe und befindet sich im Privatbesitz der Familie von Neumann.

Auch heute noch sind die Gräften zu sehen, die früher Haus Nateln umgeben haben.

Eine Allee aus Linden- und Ahornbäumen führt zum Gut.

Neben dem Herrenhaus steht eine uralte knorrige Linde, die schon seit vielen Jahren die "1000-jährige Linde" genannt wird.

 

Haus Nateln befindet sich in Privatbesitz!

 

Die 1000-jährige Linde
Die 1000-jährige Linde
Der Dorfmittelpunkt
Der Dorfmittelpunkt

Dorfmittelpunkt

 

Das Ehrenmal wurde zum Gedenken der gefallenen Soldaten der Gemeinde Nateln errichtet und am 14. August 1921 unter Mitwirkung der gesamten Bevölkerung, der örtlichen Vereine, der Pastöre beider Konfessionen und der Schülerinnen und Schüler der Natelner Volksschule feierlich eingeweiht.

Heute kann man dort die Namen der gefallenen und vermissten Gemeindemitglieder aus den Kriegen 1866, 1870/71, sowie den beiden Weltkriegen in Stein gemeißelt lesen.

Die Eiche wurde vom Heimatverein Welver für den verstorbenen Ortvorsteher und ehemaligen Ortsheimatpfleger Otto Wiemer gepflanzt.

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Die Friedenseiche
Die Friedenseiche

Friedenseiche in Hündlingsen

 

Diese Friedenseiche ist eine der wenigen Eichen, deren Pflanzung protokollarisch festgehalten ist. Aus Anlass des Sieges des deutsch-französischen Krieges 1870/71 wurde sie damals gepflanzt.

Heute stehen dort Bank und Tisch und laden zum Ausruhen im Schatten der Eiche ein.

 

Aus Anlass der 800-Jahrfeier Welvers im Jahre 1979 wurde im Herbst des selben Jahres und im Frühjahr 1980 in jedem Ortsteil der Großgemeinde vom Heimatverein Welver eine Eiche gepflanzt. In Hündlingsen steht diese neben der Friedenseiche und in Nateln neben dem Denkmal.

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Das Restaurant Lindenhof
Das Restaurant Lindenhof

Die Gaststätte in Nateln (ehem. auch als "Pistolen Willi" bekannt)

 

Im Jahre 1872 baute Mathias Risse aus Berksen die Gaststätte an der Soester Straße in Nateln, die er selbst lange Jahre als "Gastwirtschaft zur Linde" führte.

Ihm folgten bis zum Jahre 1979 nacheinander 8 verschiedene Pächter. Danach stand das Gebäude bis zum Jahre 1991 leer.

Am 20. Dezember 1991 wurde die Gaststätte von Familie Mrzljak als "Restaurant Lindenhof" mit einem großen Biergarten wieder eröffnet und ist bei Einheimischen und Ausflüglern sehr beliebt.

 

Öffnungszeiten:

Di. - Fr. von 11:00 - 14:30 und 17:00 - 22:30 Uhr

Sa. + So. und Feiertage von 11:00 - 22:30 Uhr

Montag Ruhetag