Meyerich

Meyerich ist kein offizieller Ortsteil der Gemeinde Welver. Trotzdem ist hier eine Seite eingestellt.

Gräftenanlage
Gräftenanlage

Haus Meyerich

 

Berühmtester Sohn von Haus Meyerich ist der etwa um das Jahr 1450 geborene Wolter von Plettenberg. Er trat in den Deutschritterorden ein und wurde Landmeister des Ordens in Livland (heutiges Litauen).

 

Heute existiert der Gutshof Haus Meyerich noch. Direkt nebenan befinden sich Gräften in Form einer Acht. Auf den beiden Gräfteninseln befanden sich wahrscheinlich die Speicher des ehemaligen Ritterguts. Nahrungsmittel hatten in der Zeit den höchsten Wert und wurden entsprechend geschützt.

Altes Foto des "alten Pastorat" in Meyerich
Altes Foto des "alten Pastorat" in Meyerich

Warum die Gemeinde Welver nicht Meyerich heißt

 

Als 1850 die Bahnstrecke von Hamm nach Paderborn eröffnet wurde, entstanden auch die neuen Bahnhöfe. Einer davon hieß "Welver".

Nun lag der Bahnhof schon damals nicht auf Welveraner Grund sondern auf Meyericher Boden. Meyerich war damals größer und hatte auch mehr Einwohner als Welver. Doch das spielte alles keine Rolle. Politische Begebenheiten waren damals zweitrangig. Der Bahnhof wurde schlicht nach dem "Kirchspiel" genannt in dem er lag - und das war Welver. Auch spätere Versuche der Meyericher den Bahnhof umzubenennen scheiterten. So setzte sich der Ortsteil Welver damals als Namensgeber für den Bahnhof und später für die bei der Gemeindegebietsreform entstandene Gemeinde durch.