Dinker

Kirchplatz von Dinker
Kirchplatz von Dinker

St. Othmarkirche

 

Die Dinkersche Kirche wurde im Jahr 1221 erstmalig urkundlich erwähnt.

Es handelt sich um einen geräumigen dreijochigen Saalbau mit eingezogenem zweijochigem Chor im 5/8 Schluss und Westturm.

Der Chor wurde 1514 vollendet.

Das baufällig gewordene romanische Langhaus wurde 1745 durch das jetzige ersetzt. Der Westturm wurde 1901 auf den bestehenden Fundamenten aus Backsteinen neu errichtet.

1960/61 wurde in den Chorgewölben die vorzüglich erhaltene Rankendekoration aus der Entstehungszeit aufgedeckt und restauriert. Von einem Apostelzyklus konnten nur der heilige Petrus und der heilige Paulus freigelegt werden.

An der Nordostecke des Chores befindet sich ein schönes spätgotisches Sakramentshäuschen. Ein zweites findet man an der Südost Ecke.

Der beherrschende Altaraufbau mit Kanzel und Orgel wurde in den Jahren 1749 bis 1755 vom Schreinermeister Kartenberg aus Dinker geschaffen. Ebenfalls aus seiner Hand stammt das Taufbecken.

 


Informationen:

Tel. 02384 / 1309

Mail: so-kg-dinker@kk-ekvw.de


oder über die Internetseite ... 

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Speichergebäude auf Gräfteninsel
Speichergebäude auf Gräfteninsel

Clötinghof (Burg Dingden)

Um 1100 durch den Ritter Lambertus von Bohnen errichtet. An der Kreuzung des alten Handelsweges von Soest nach Hamm und vom Lippetal in Richtung Sauerland. Die Gräften wurden aus der Ahse gespeist. Zunächst wurde das Gut Burg Dingden genannt. Dies weist auf die alte Thingstätte der Germanen an besagter Wegekreuzung hin. Etwa 100 Jahre später festigte sich der Name Clötinghof. Im 14. Jahrhundert entstand im Schutz der Burg die Ortschaft Dinker (Thing – Kehre > Gerichts oder Versammlungs – Kreuzung). Im 15.Jahrhundert verarmten die Ritter. Auch der Ritter vom Clötinghof wurde zum Raubritter. Vorbeiziehende Bauern und Händler wurden oftmals ausgeraubt. Ende des 16. Jahrhunderts wird die Burg zerstört. Es blieben die Ländereien, die Gräften und ein bis heute erhaltener Speicher übrig.

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Sängerhof
Sängerhof

Sängerhof

Seit dem 14. Jahrhundert Lehensgut des Grafen von der Mark. Im Jahr 1790 erwarb die Familie von Zastrow den Gutshof und verkauft ihn im Jahre 1925 an einen Landwirt. Das jetzige Herrenhaus stammt aus dem Jahre 1747. Meinolf Schultebrauks erwarb 1990 das stark verfallene Anwesen und restauriert seitdem Stück für Stück.

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ehemaliger Standort zwischen Ahse und Lake
ehemaliger Standort zwischen Ahse und Lake

Haus Bockhövel

Am Ahseweg zwischen Lake und Ahse gelegen. Bockhövel wurde erstmals 1336 als Besitz des Johann von Clot de Bockhovele erwähnt. 1684 kam es durch Verkauf an den Besitzer von Haus Matena. Aufgrund seiner Lage wurde das Gut regelmäßig von Lake und Ahse überschwemmt. Dies dürfte der Grund gewesen sein, warum Bockhövel als erstes der Rittergüter in der Gegend aufgegeben wurde.