Borgeln

Borgelner Bahnhof
Borgelner Bahnhof

Borgeln (Burgelon) hat ca. 1.000 Einwohner und erstreckt sich über eine Fläche von 666 Hektar. Es umfasst neben dem Kerndorf, die Borgeler Linde, die Gehöftegruppe Fahnen, das Gut Broel und die Höfe „Am Kotten".

Der Name Burgelon enthält die Bestandteile „Burg und Loh." Das Wort „Loh" bedeutet Waldlichtung und „Burg" und weist hin auf das Geschlecht der Ritter von Borgeln und ihr festes Haus.

1532 hatte Borgeln nach dem Schätzungsregister 27 Höfe und Kotten aber keine Wohnhäuser. Die Knechte mit ihren Familien richteten sich in den Gefachen der Speicher auf den Höfen ein, wo ihre jeweilige Arbeitsstelle war.

Bis 1815 gab es 63 Hausnummern, davon 27 für Wohnhäuser.

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Evangelische Kirche Borgeln
Evangelische Kirche Borgeln

Evangelische Kirche

 Der Vorgängerbau der heutigen Kirche stammt wohl aus der Zeit zwischen 1150 und 1180. Von 1700 bis 1712 wurde die Anlage zu einer Einraum-Hallenkirche im barocken Stil umgebaut. Nur an zwei Stellen weist das Gotteshaus gotische Spitzbögen auf: Am Doppelfenster der Sakristei und an der nordöstlich Eingangstür zum Chor.
 
Der älteste Teil der Kirche ist der Turm. Seine Bauzeit wird um 1080 angesetzt und damit ist er vermutlich das älteste sakrale Bauwerk der Soester Börde. Im Verhältnis zum Kirchengebäude wirkt der Turm ein wenig zu klein - das deutet darauf hin, dass er früher zu einem niedrigen Gebäude gehört hat.

 

Kontakt:

Pfarrweg 5 (Gemeindehaus)
59514 Welver-Borgeln

Tel.: 02921/80615

E-Mail: borgeln.kgm@kirchenkreis-soest.de

Internetseite des Fördervereins ...

Die Pfarrer in Borgeln
Die Pfarrer und was sie hinterließen
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Pappelallee um 1920
Pappelallee um 1920

Die Pappelallee

 

Die Pappelallee verbindet den Dorfkern Borgeln und eine östlich gelegene Ansiedlung, „Borgeler Linde". Die Allee ließ Freiherr von Werthern im Jahre 1875 vierreihig anpflanzen. Seit 1911 ist die Allee nur noch zweireihig. In den Jahren 1930 und 1993 erfolgte jeweils eine Neuanpflanzung der Allee